Bikepacking – Setup, Taschen & Beratung in Oldenburg
Katteker ist kein Fahrradladen mit einem Bikepacking-Regal. Das Sortiment ist aus eigener Tourerfahrung zusammengestellt – Mehrtagestouren, Overnighter, Schotter, Packraft. Was hier steht, wurde selbst genutzt oder bewusst ausgewählt.
Dazu gibt es persönliche Beratung: welche Taschen ans Rad passen, wie das Gewicht sinnvoll verteilt wird, was für die geplante Tour tatsächlich gebraucht wird – und was nicht.
Was hier empfohlen wird, kommt aus echten Touren – Mehrtagesausfahrten, Overnighter, Schotter. Nicht aus Katalogen.
Ob eine Frame-Bag passt oder eine Sattelpacke mit dem Setup harmoniert, zeigt sich erst, wenn man sie dranhält. Das geht vor Ort.
Kein Upselling auf das teuerste Modell. Was für die geplante Tour sinnvoll ist – und was nicht – wird offen besprochen.
Das Sortiment vor Ort ist eine Auswahl. Produkte, die nicht da sind, können über die Lieferanten bestellt werden – einfach anfragen.
Sortiment
Lenkertaschen – Apidura, Wohoo, Miss Grape, Relevate Design, Salsa, Contec, Zefal
Rahmentaschen – Apidura, Wohoo, Miss Grape, Relevate Design, Contec
Satteltaschen – Apidura, Wohoo, Salsa, Contec, Zefal
Food Pouches – Apidura, Zefal, Contec
Frontracks – Jack Frontrack, Fahrer Berlin, Klickfix, Contec
Zubehör – Flaschenhalter-Adapter, Klettriemen, Rahmenschutzfolie, Ladekabel
Häufige Fragen
Was ist eigentlich Bikepacking – und was nicht?
Bikepacking bedeutet: Satteltasche, Rahmentasche, Lenkertasche – manchmal noch Gabeltaschen. Das Setup ist kompakt, das Rad bleibt sportlich und direkt fahrbar. Mit maximal 40–50 Litern Gesamtvolumen muss man sich mit seiner Ausrüstung auseinandersetzen: Was brauche ich wirklich? Was bleibt zu Hause?
Das ist kein Nachteil – im Gegenteil. Wer weniger dabei hat, ist näher dran: an der Route, am Wetter, an der Umgebung. Nicht jeder Komfort passt ins Setup, und das gehört dazu.
Eine klassische Fahrradtour mit Gepäckträgertaschen ist etwas anderes – nicht schlechter, aber ein anderes Konzept. Bikepacking ist kein Radreisen mit weniger Gepäck, sondern eine eigene Art unterwegs zu sein.
Welche Tasche ist der sinnvolle erste Kauf?
Der typische Einstieg ist eine Oberrohrtasche – klein, unkompliziert, sofort nützlich. Handy, Riegel, Kleinkram immer im Zugriff. Je nach Rahmen wird sie verschraubt oder per Klett befestigt.
Wer darüber hinaus plant: Eine Rahmentasche macht das Rad direkt tourtauglicher, weil das Gewicht zentral und tief sitzt. Wer konkret für Mehrtagestouren kauft, schaut zusätzlich nach Satteltasche oder Lenkertasche – aber das hängt stark davon ab, wie viel Platz das eigene Rad bietet und was mitgenommen werden soll. Am besten mit dem Rad vorbeikommen und gemeinsam schauen.
Was kommt in welche Tasche?
Schweres gehört in die Mitte – Rahmentasche: Werkzeug, Ersatzschlauch, Akkus, Proviant, Wasser. Schwerpunkt bleibt tief und zentral, das Fahrverhalten leidet kaum.
Lenkertasche: leichtes aber voluminöses Zeug – Isomatte, Zelt oder Tarp. Je schwerer hier, desto mehr leidet das Handling.
Satteltasche (Arschrakete): Schlafsack, Wechselbekleidung, was nicht täglich gebraucht wird.
Oberrohrtasche: was schnell greifbar sein muss – Snacks, Handy, Powerbank.
Was ist eine Food Pouch und brauche ich eine?
Eine der praktischsten Taschen überhaupt – und oft unterschätzt. Food Pouches werden paarweise zwischen Vorbau und Lenker montiert und sind nach oben offen: Snacks, Gummibärchen, Riegel – jederzeit während der Fahrt erreichbar ohne abzusteigen.
Je nach Modell passt auch eine Fahrradflasche rein – aber nicht immer. Verschluss und Größe entscheiden das. Am besten vor dem Kauf prüfen.
Rahmentasche – Full-Frame oder Half-Frame?
Full-Frame-Bags bieten mehr Volumen und schlucken auch sperrigere Sachen. Die Flasche wandert dann in eine Food Pouch oder unter das Unterrohr – kein Problem. Auch Ausrüstung die nicht in die Oberrohrtasche passt findet hier Platz.
Half-Frame-Bags lassen Platz für eine Flasche im Rahmen – brauchen dafür aber oft mehr Volumen woanders, zum Beispiel an der Lenkertasche. Ob das besser passt hängt von der Tour, der Ausrüstung und persönlichen Vorlieben ab.
Am besten Rad mitbringen – dann lässt sich das direkt beurteilen.
Wie viel Volumen brauche ich?
Das Volumen ist sehr individuell – pauschale Angaben helfen nur bedingt weiter. Erfahrene Biker wissen nach ein paar Touren genau was sie wirklich brauchen und was zu Hause bleibt. Anfänger nehmen meistens zu viel mit.
Was oft vergessen wird: Körpergröße macht einen erheblichen Unterschied. Bekleidung, Schlafsack und Isomatte in Größe XL oder XXL brauchen deutlich mehr Platz als dieselben Produkte in S.
Wer sein erstes Setup plant, sollte die Ausrüstung vorher zusammenlegen und schauen wie viel Platz sie tatsächlich braucht – bevor Taschen gekauft werden.
Wie wasserdicht sind Bikepacking-Taschen?
Hochwertige Bikepacking-Taschen sind wasserdicht – das Material ist verschweißt, nicht genäht. Bei Reißverschlüssen kann es je nach Modell Unterschiede geben.
Viele Satteltaschen sind inzwischen komplett wasserdicht – dank Rollverschluss und verschweißtem Material. Wasserempfindliche Sachen wie Elektronik oder Dokumente am besten dort verstauen oder separat schützen – dafür reichen oft einfache Zip-Beutel.
Funktioniert Bikepacking mit jedem Fahrrad?
Ja – grundsätzlich mit jedem. Bikepacking-Taschen werden per Klett oder Riemen befestigt und brauchen keine speziellen Ösen. Beim Gravelbike hat man am Rahmen und an der Gabel oft schon Gewinde, um Taschen direkt zu verschrauben – das ist stabiler und sauberer.
Bei Carbon-Rahmen und -Gabeln einfach Schutzfolie verwenden, dann ist das meist kein Problem.
Es gibt auch spezielle Race-Taschen, die aerodynamischer, leichter und minimalistischer sind – die oft bei Rennrädern Verwendung finden.
Lohnt sich Bikepacking auch für kürzere Touren oder Tagesausflüge?
Ja – gerade für Tagestouren oder Overnighter ist das Setup oft sogar idealer als für lange Expeditionen. Eine Oberrohrtasche und eine kleine Rahmentasche reichen für einen Tag völlig aus. Wer spontan eine Nacht draußen bleiben will, packt eine Satteltasche dazu. Bikepacking muss nicht immer eine Woche dauern.
Ihr habt das Produkt nicht da – kann ich es trotzdem bekommen?
In vielen Fällen ja. Einfach anfragen.
Beratungstermin
Rad mitbringen. Gemeinsam schauen wir, was wo montierbar ist, wie das Gewicht verteilt wird und was für die geplante Tour sinnvoll ist. Taschen können vor Ort direkt ans Rad gehalten und auf Passform geprüft werden.
Die Beratung kostet 20,– € und wird beim Kauf von Produkten ab 120,– € vollständig angerechnet.
Saisonal: Setup-Workshops und geführte Ausfahrten in der Region. → Veranstaltungen


